Veranstaltungen

Freitag, 24. Juli 2026 um 19.00 Uhr

Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium, Weißenburger Str.  42, Durmersheim


"KI - Künstlerische Intelligenz"

Dmitri Dichtiar (Cello) - Pavel Khlopovskiy (Gitarre)

Der Cellist Dmitri Dichtiar ist in Moskau in einer Musikerfamilie geboren. Er studierte an der Zentralen Musikschule für hochbegabte Kinder am Moskauer Konservatorium. Nach dem erfolgreichen Abschluss besuchte er das Moskauer Konservatorium. Es folgte das Cellostudium an den Hochschulen für Musik in Detmold bei K. Georgian und in Karlsruhe beim M. Ostertag. Die Meisterkurse bei Boris Pergamenschikow, Gerhard Darmstadt, Anner Bylsma, Rainer Zipperling und Phoebe Carrai rundeten seine Ausbildung ab.

Während der Studienzeit entwickelte er eine Leidenschaft für Alte Musik. Nach dem Abschluss in Karlsruhe absolvierte er das Studium für Alte Musik an der Schola Cantorum Basiliensis bei Christophe Coin. Die Intensive Beschäftigung mit der Alten Musik verschiedener Stilepochen führten ihn zur Zusammenarbeit mit vielen renommierten Ensembles wie Amsterdam Baroque Orchestra, Orchester Anima Eterna, Ensemble Cafe Zimmermann, Nova Stravaganza, Hofkapelle München, Ensemble moderntimes_1800, Wiener Akademie, Concerto Köln und Deutsche Händel-Solisten.

Als Solist und Kammermusikpartner war er zu Gast bei Musik-Festivals und Konzertreihen u.a. bei Bach-Festival Leipzig, Bachfest Aschaffenburg, Händel Festspiele Göttingen, Festival van Vlaanderen Brugge, Telemann-Festtage Magdeburg, Ludwigsburger Festspiele, Festival for Early Music in Seoul, Korea, Festival Oude Muziek Utrecht, Antiquarium Moskau, Mozartfest – Würzburg.

Dmitri Dichtiar gibt Meisterkurse und unterrichtet Barockcello und Historische Aufführungspraxis an der Hochschule für Musik Karlsruhe.

Pavel Khlopovskiy, geb.1975 in Moskau wuchs in einer Musikerfamilie auf. Mit 6 Jahren begann Pavel seine musikalische Laufbahn an der Jugendmusikschule als Pianist. Gitarre lernte er zum Spaß nebenbei, allerdings nicht konsequent, da er zunächst kein professioneller Gitarrist werden wollte. Erst im Alter von 13 Jahren, begeistert durch die Aufnahmen des spanischen Gitarristen Andrés Segovia, begann Pavel zielstrebiger zu üben. Zu diesem Zeitpunkt träumte er davon, der berühmten Segovia-Schule anzugehören.

Pavel studierte an der Musikhochschule in Lübeck bei Prof. A. Aigner und an der Hochschule für Musik in Karlsruhe bei Prof. Andreas von Wangenheim, der ihn musikalisch besonders prägte. Schließlich gelang es ihm, seinen Traum zu verwirklichen. Er wurde in die Meisterklasse des legendären Gitarrenlehrers Oscar Ghiglia, ehemals Schüler und Assistent von Segovia, an der Basler Musik-Akademie aufgenommen. 2005 schloss er dort das Studium mit Auszeichnung ab.

Pavel Khlopovskiy gewann mehrere Preise bei renommiertenWettbewerben, u.a. den 1.Preis beim Concorso Internationale di Interpretazione Musicale in Gargnano (Italien) und den Wettbewerb der Tokyo International Guitar Competition. Zurzeit lebt Pavel als freischaffender Gitarrist und Pädagoge im Raum Karlsruhe, leitet mehrere Ensembles und Zupforchester und ist aktives Mitglied im Bund deutscher Zupfmusiker. Durch sein Interesse an neuer Musik kooperiert Pavel Khlopovskiy mit verschiedenen zeitgenössischen Komponisten. Besonders hervorzuheben ist seine Arbeit mit dem Karlsruher Komponisten Boris Yoffe sowie mit Sofia Gubaidulina, deren Werke er uraufführen und aufnehmen durfte.


Freitag, 25. September 2026 um 19.00 Uhr

Heilig-Geist-Kirche Elchesheim-Illingen

Festliche Klänge mit dem Stuttgarter Barockkollegium

Von links:

Prof. Eckhard Schmidt (Trompete), Kirchenmusikdirektor Christian-Markus Raiser (Orgel), Rudi Scheck (Trompete)

Prof. Eckhard Schmidt - Trompete

Als hochbegabter Student konnte er während seines Studiums an der Musikhochschule Stutt­gart bereits die 1. Trompetenstelle bei den Berliner Sinfonikern antreten.

Schon 1988 wurde er als 1. Trompeter an die Staatsoper Hamburg berufen. Auch in der Lehre ist Eckhard Schmidt tätig und wurde bereits 1994 Dozent für klassische Trompete an der Musikhochschule Hamburg; seit 2000 hat er dann dort eine Professur inne.

Eine rege Gasttätigkeit in den großen deutschen und internationalen Orchestern zeichnet ihn außerdem aus (Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks, Berliner Philharmoniker, Bamberger Sinfoniker, Gürzenichorchester Köln, Stuttgarter Kammerorchester, Heilbronner Kammerorchester, Opernorchester Barcelona, Real Filharmonia de Galicia, u.a.)

Dabei entstanden zahlreiche Kooperationen mit namhaften Dirigenten wie z. Bsp.: Christoph v. Dohnanyi, Christoph Eschenbach, John Elliot Gardiner, Nikolaus Harnoncourt, Herbert v. Karajan, Roger Norrington, Andre Previn, Helmuth Rilling, u.a.

Seine Dozententätigkeit erweiterte er im In- und Ausland, u.a. mit der Internationaler Bachakademie Stuttgart. Ausgedehnte solistische Konzerttätigkeit (Dresden, Kopenhagen, Berlin, Stuttgart, Madrid, Santiago, Paris, Köln, u.v.a.,)


Kirchenmusikdirektor Christian-Markus Raiser - Orgel

Nach Studien der Kirchenmusik in Stuttgart und Trossingen und Lehrtätigkeiten an den Hochschulen für Musik Trossingen und Heidelberg ist Raiser seit 1996 Kantor und Organist der Ev. Stadtkirche Karlsruhe, der Bischofskirche der Ev. Landeskirche in Baden, sowie künstlerischer Leiter verschiedener dort angesiedelter Konzertreihen wie etwa dem Internationalen Orgelsommer Karlsruhe. Er leitet den Bachchor Karlsruhe, den Kammerchor CoroPiccolo Karlsruhe und die Singschule Cantus Juvenum Karlsruhe. Die Stadtkirche Karlsruhe entwickelte sich unter seiner Leitung zu einem Zentrum der Kirchenmusik für Stadt und Region. 2007 wurde er zum Kirchenmusikdirektor ernannt. 2022 erhielt er die Staufer-Medaille des Landes Baden-Württemberg für seine Verdienste um Gesellschaft, Kirche und Kultur.

Raiser gastierte mit zahlreichen Konzerten und Auftritten bei Internationalen Musikfestivals an vielen bedeutenden Kirchen und Orgeln im In- und Ausland. Hinzu kommen zahlreiche Tonträger-Einspielungen sowie Rundfunk- und Fernsehaufnahmen. Auch als Juror internationaler Wettbewerbe tritt er in Erscheinung.

Große Offenheit zeigt er bei experimentellen Projekten, wie die CD „Faszinierende Klangwelten“ mit Werken für Glocken und Orgel einmal mehr beweist. Eine neue Aufnahme „Aufgefächert“ an der neuen Lenter-Orgel der Kleinen Kirche Karlsruhe erschien vor Kurzem.

Seine Programme beinhalten Werke aller Epochen, wobei auch die Neue Musik einen beachtlichen Teil seines breit gefächerten Repertoires ausmacht. So konnte er zahlreiche Werke unterschiedlicher namhafter Komponisten (Peter Eben, Felix Treiber, Kjell Habbestad, Peter Schindler, Ulrich Gasser, Boris Yoffe, Slobodan Jovanovic, Leon Tscholl) zur Uraufführung bringen. Daneben erweitert er mit eigenen Kompositionen für verschiedenste Besetzungen den Rahmen seiner künstlerischen Tätigkeit.

Zahlreiche Kooperationen mit dem SWR, dem Zentrum für Kunst und Medien, dem Badischen Staatstheater und Einladungen zu verschiedenen Festivals wie „Zeitgenuss“, den Händelfestspielen, dem Festival de Santander und anderen zeugen von seiner vielseitigen Arbeit.


Rudi Scheck - Trompete

Rudi Scheck begann schon früh mit der Trompete. Seine musikalische Ausbildung erhielt er in einem Privatstudium bei Dale Marrs, Prof. Robert Bodenröder, Prof. Jean-François Michel und Prof. Anthony Plog. Daneben nahm er an verschiedenen Meisterkursen, u.a. bei Edward H. Tarr, Pierre Thibaud, Bo Nilson, Roger Delmotte teil. Von 1983-1987 war er 1. Trompeter der Tübinger Studentenphilharmonie, mit der er mehrere Konzertreisen, u.a. nach Südamerika, unternahm. 1985 gründete er das Stuttgarter Barock-Collegium. Mitwirkung bei den Ludwigsburger Schloßfestspielen, Bach-Collegium Stuttgart unter Helmuth Rilling und Aushilfstätigkeiten bei den Stuttgarter Philharmonikern. Sowohl solistisch als auch im Trompetenensemble spielt er bei Aufführungen der Kantaten und Oratorien von J.S. Bach. Speziell auf dem Gebiet der originalen Aufführungspraxis arbeitet er auch mit der Naturtrompete. Rege Konzerttätigkeiten führen ihn ins In- und Ausland, vor allem in der Besetzung für Trompete und Orgel, auf die er sich spezialisiert hat. Mehrere CD-Einspielungen bei unterschiedlichsten Labeln und Rundfunkanstalten dokumentieren seine künstlerische Arbeit.

 

 


Eintrittskarten (nur an der Abendkasse): Nichtmitglieder  14,-   Mitglieder 10,-   Schüler/Studenten 3,-

Vorankündigung:



04. Dezember 2026    Adventskonzert mit dem Vokalensemble Nobiles